CeBIT 2017

9. März 2017

Vom 20. - 24. März 2017 findet in Hannover die CeBIT statt. Partnerland ist Japan.

In Halle 6 auf 6 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche steht das CeBIT Zukunftslabor. Hier zeigen Forscherinnen und Forscher, was ihnen seit der letzten CeBIT Neues eingefallen ist. Heise Medien, strategischer Partner von ZUKUNFTINC. ist auch dabei. Thementag im CeBIT Future Talk Forum. Frage: "Deutschland 2030 - ich freu mich drauf?" Spannend. 

Wie lernen Algorithmen? Selbstlernende Algorithmen können komplexe Aufgaben mit nahezu menschlicher Präzision lösen. Wie sie das machen, zeigt das Fraunhofer Heinrich Hertz Institut (HHI). Interaktive Demos verraten, aus welchen Gesichtsmerkmalen ein neuronales Netz das Alter einer Person erkennt oder woran es den Unterschied zwischen Hunden und Katzen festmacht. Halle 6/Stand B36

Eine Maschine die sagen kann, wie sie bedient werden will? Die Nutzung von Alltagsgeräten wäre einfacher, wenn manche Objekte "den Mund aufmachen" könnten. In Forscher-Deutsch heißt das Augmented Things, das beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Premiere feiert. Halle 6/B48

First Aid  für Techniker? Die Serviceprozesse komplexer Industrie-Anlagen möchte das Start-up Bitnamic verbessern. Seine Smart-Service-Lösung VIOS macht Expertenwissen weltweit verfügbar: Per Live-Videoverbindung kann sich ein Spezialist direkt mit dem Techniker vor Ort austauschen, um die Wartung oder Reparatur zu steuern. Einsetzbar ist VIOS auf Mobilrechnern, Smartphones und Datenbrillen Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft. Halle 6/A18

Autonome auf der Autobahn? Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das FZI Forschungszentrum Informatik stellen sich auf dem "Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg"vor. Auf einer virtuellen Testfahrt können Besucher in den Projektversuch im Raum Karlsruhe eintauchen, der Ende 2017 starten soll. Halle6/A30

Mit dem eTAXI nach Paris? Das Konsortium Adaptive City Mobility präsentiert ein emissionsfreies CITY eTAXI. Der dreisitzige Cityflitzer soll im Logistik- oder Tourismusbereich eingesetzt werden. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Halle 6/C40

Brille mit Spürnase? Augmented- und Virtual-Reality-Technologien stehen im industriellen Umfeld vor dem Durchbruch. Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) zeigt die interaktive Datenbrille "Helmet Glasses", die in einen Schutzhelm integriert wird – inklusive Akku, Rechenchip und Sensorik. Die Brille, die in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Informationssysteme (GESIS) für die Stahlindustrie entwickelt wurde, soll Mitarbeiter vor Gefahren warnen und ihre Arbeit durch symbolische, multilinguale Anzeigen erleichtern. Halle 6/B24

VR- und AR im Porsche? Das Fraunhofer IGD zeigt VR- und AR-Anwendungen, die geräteunabhängig große Mengen von CAD-Daten automatisch, schnell und flüssig in 3D darstellen können. Die webbasierte Softwareplattform webVis visualisiert komplexe 3D-Daten auf jedem internetfähigen Endgerät – ob AR-Brille, Tablet oder Smartphone. Am Stand können Besucher die Lösung am Beispiel eines Porsche-Sportwagens ausprobieren. Halle6/B36

Alleskönner Hybrid-Drohne? Mit dem Wingcopter 178 hat ein Spin-Off der Technischen Universität Darmstadt eine Hybrid-Drohne gebaut, die Technik von Multicoptern und Flächenfliegern vereint. Außer dem schnellen Wechsel zwischen Quadrocopter- und Flugmodus ermöglicht die patentierte Schwenkrotor-Mechanik vertikale Starts und Landungen.  Innovationen der hessischen Hochschulen, Halle 6/C18

Leinenzwang für Drohnen? Als erste Drohne erhielt der Flugroboter Fotokite der ETH Zürich in den USA die behördliche Bewilligung, über Menschen zu fliegen. Medienunternehmen wie CNN oder  BBC nutzen den Quadrocopter an der Leine bereits für kommerzielle Luftaufnahmen. Entwickelt wurde er in der Flying Machine Arena der Schweizer Hochschule. Halle 6/E30

Oberflächen, die Knöpfe machen? Smarte Oberflächen, die fühlbare Knöpfe nach Bedarf erzeugen, hat die Firma GelTouch Technologies entwickelt. Die veränderbare Haptik soll zu einer besseren Produktivität, mehr Benutzerfreundlichkeit und höherer Sicherheit führen, etwa bei der Bedienung von Maschinen über einen Bildschirm. Innovationsmarkt Berlin-Brandenburg, Halle 6/C26

3D-Druck aus der Cloud? 3YOURMIND zeigt eine Lösung, die Unternehmen ermöglicht, 3D-Dateien in Projekten zu verwalten und über eine Cloud-Anbindung zu drucken – intern oder extern. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Halle 6/C40

Digitale Transformation für die Lüttjen? Mit einer browserbasierten Softwarelösung von qmBase sollen auch kleinere Firmen die Chance bekommen, mit der digitalen Transformation effizientere Prozesse zu erreichen. Standardisierte Werkzeuge sorgen dafür, dass Informationen aus dem Unternehmen einheitlich erfasst, bearbeitet und automatisiert ausgewertet werden. Innovationsmarkt Berlin-Brandenburg, Halle 6/C26

Cyber-Pförtner? Die Kontrolle von Besuchern, die ein Unternehmensgelände betreten, ist Bestandteil jeder Sicherheitszertifizierung. LÜTH & DÜMCHEN hat eine Lösung entwickelt, mit der der Besucher die Anmeldung selbst durchführen kann. Sind alle Vorgaben und Daten mit einer Unterschrift bestätigt, wird der Besucherausweis mit Foto gedruckt. Innovationsmarkt Berlin-Brandenburg, Halle 6/C26

Sind Wearables Schlaubacken? Wearables sollen noch intelligenter werden. Sensorik im Bauschutzhelm oder in Jacken, die navigieren und vor Gefahren warnen kann. Das DFKI-Kompetenzzentrum Wearable AI stellt Prototypen von Produkten vor, die funktionale Technik tragbar machen. Halle 6/B48

Notruf to go? Ein Start-up der Technischen Universität München zeigt, wie eine handelsübliche Smartwatch zum digitalen Doktor mit Notrufmelder wird. Mit der Software von QoLware erkennt die Uhr, wenn der Träger stürzt, ohnmächtig wird, einen epileptischen Anfall erleidet oder einen definierten geografischen Raum verlässt. Bayern Innovativ, Halle 6/E17

Algorithmen versus Wetterfee? Die Applikation Filmforecast der Bauhaus-Uni Weimar illustriert per Algorithmen die Wettervorhersage mit Spielfilmausschnitten. Mittelfristig soll Filmforecast anhand von Deep Learning selbstständig Filme erkennen und schneiden können. Halle 6/B24

Künstliches Feedback aus der Zielgruppe? Das Feedback-Tool MarketEcho aus dem Umfeld der TU Berlin organisiert Umfragen per Smartphone und liefert dank künstlicher Intelligenz die Antworten gleich mit, zum Beispiel darauf, wie eine Werbekampagne zu einem neuen Produkt bei der anvisierten Zielgruppe ankommt. Innovationsmarkt Berlin-Brandenburg, 6/C26

CeBIT Future Talk Forum

Täglich von 10 - 18 Uhr, Halle 6 / A 45, Future Talk Forum

Themen: Ambient Intelligence, Human-Machine Interaction, Web of Everything, Artificial Intelligence, Deep Learning, Virtual & Augmented Reality und Smart Cities.

Montag, 20. März 2017, 11.30 Uhr Future Talk Forum präsentiert die Gewinner des CeBIT Innovation Awards 2017

Freitag, 24. März 2017, 10 Uhr Deutschland 2030 - wie wird die Digitalisierung die Zukunft prägen?  Thementag Digitale Souveränität von Heise Medien.

 

 

 

 

 

VON Stefanie Gaffron, Fotos: Copyright Deutsche Messe AG, 2017 

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