Hannover Messe 2017

7. April 2017

Vom 24. - 28.04.2017 wird gefeiert. Die HANNOVER MESSE wird 70. Herzlichen Glückwunsch! 

Einige Aussteller sind seit 1947 jedes Jahr dabei. Dazu gehört das ostwestfälische Familienunternehmen HARTING Technologiegruppe.  Als Wilhelm Harting 1945 seine Firma gründete, ahnte er nicht, dass seine Enkel Philip und Maresa Harting im Jahr 2017 einen Technologiekonzern mit weltweit rund 4 300 Mitarbeitern lenken. In diesem Jahr zeigt das Unternehmen u.a. die neu entwickelte Ethernet-Schnittstelle HARTING ix Industrial, die den heute verwendeten RJ45 ersetzen soll. HARTING Deutschland, Halle 11, Stand C15

 

Partnerland der Hannover Messe 2017 ist Polen. Zur Eröffnungsfeier werden zahlreiche internationale Gäste erwartet.   

 

Hotspots #HM17 

Supraleiter

Supraleiter sind Materialien mit besonderen Eigenschaften. Werden sie unter ihre spezifische „Sprungtemperatur“ abgekühlt, fällt ihr elektrischer Widerstand auf null. Sie können das Feld eines Permanentmagneten in einem definierten Abstand einfrieren. So gelangen sie selbst oder der Magnet in einen Schwebezustand. Diese Eigenschaften ermöglichen es, Objekte ohne Regelungstechnik zu lagern, oder mit nur geringem Energieaufwand berührungslos zu bewegen – selbst durch Wände hindurch. Ihr staub- und abriebfreies Arbeiten ist perfekt geeignet, um Objekte schwebend in reinen Umgebungen geschützt zu transportieren. Wozu braucht man das?

Eine mögliche Anwendung ist die kontaktfreie Reinigung eines Exponats im fluiden Umfeld. In der SupraTube, einer geschlossene, senkrecht stehende und mit Flüssigkeit gefüllten Glasröhre, wird ein Magnetpuck von einem ersten Kryostaten mit Supraleitern in einem Abstand von rund fünf Millimeter im Schwebezustand gehalten. Durch einen Impuls in Drehbewegung versetzt und vom oberen Kryostaten entkoppelt, sinkt die Magnetscheibe in Kreiselbewegungen in der Röhre hinab, bis sie am unteren Ende von dem Supraleiter im anderen Kryostaten wieder eingefangen und berührungslos zentriert wird. FESTO AG, Halle 15, Stand D11

 

Kontaktlose Energieübertragung

Energieübertragung findet auch in Zeiten der industriellen Automatisierung und Digitalisierung meistens über Steckverbindungen statt. Abgebrannte, verbogene oder verschmutzte Kontakte können zu zeit- und kostenintensiven Produktionsausfällen führen. Dies gilt insbesondere für Anwendungen mit häufigen Steckzyklen, wie bei den in immer mehr Produktions- und Lagerhallen eingesetzten automatischen Transportsystemen. Das Einstecken des Ladekabels erfolgt manuell.Je größer die Flotte der automatisierten Flurfördergeräte ist, umso mehr kann das manuelle Aufladen der Fahrzeuge die Prozessabläufe beeinträchtigen. Eine kontaktlose und wartungsfreie Energieübertragung verspricht FreeCon Contactless. Wozu braucht man das?

Ein Einsatzgebiet ist das automatisierte Aufladen mobiler Systeme, zum Beispiel bei Akku-Ladestationen führerloser Gabelstapler. Auch für andere Transportsysteme und Roboter ist FreeCon Contactless geeignet. Mittels induktiver Resonanzkopplung kann FreeCon Contactless eine Leistung von 240 Watt – 24 Volt DC / 10 Ampere – über einen bis zu fünf Millimeter breiten Luftspalt kontaktlos übertragen – und das mit einem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent. Weidmüller Interface, Halle 11, Stand B58

 

Flammenfreie Erhitzung von Metallteilen

Ob im Schiffbau, in Windkraftanlagen, bei der Bahn oder in der Automobilindustrie – überall gibt es Schraubverbindungen, die sich nur schwer lösen lassen. Der Einsatz von Hitze hat sich bewehrt. Der BETEX iDuctor erhitzt berührungslos und flammenfrei alle Arten von Metallteilen. Wozu braucht man das?

Ob kleine Antriebskomponenten, Lagergehäuse, Muttern, Bolzen, Rohre, Schrauben oder auch kleinere Flächen – innerhalb von Sekunden soll alles glühend heiß sein. Der gegen Überlast geschützte BETEX iDuctor ist mit einer Hand bedienbar, die zuzuführende Energie lässt sich stufenlos einstellen. Geliefert wird der iDuctor in einem Kunststoffkoffer inklusive einem zwei Meter langem flexiblen Induktor und hitzebeständigen Schutzhandschuhen. BEGA International, Halle 25, Stand G04

 

Blaumänner für Roboter

Mit der berührungssensitiven Sensorhaut Airskin sollen zukünftig Industrieroboter eingekleidet werden. Die Roboterhaut misst Veränderungen im Luftdruck, um ihre Schutzfunktion ausüben zu können. Bereits ein Eindrücken von zwei Millimetern der Polyurethan-Haut registriert die Sensorik, um innerhalb von zehn Millisekunden alle Bewegungen des Roboters zu stoppen. Airskins sind in der Regel rund ein Zentimeter dünn und mit der TÜV-Level-E-Sicherheitszertifizierung ausgezeichnet. Wozu braucht man das?

Im Vergleich zu konventionellen Kamera-Sicherheitssystemen sind Airskins eine kostengünstigere Alternative. Die Schutzhaut soll in Industrieroboter-Anlagen die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine sicherer machen. Airskins sorgen auch dort für Sicherheit, wo keine Kamera hinschauen kann, weil ihr die Sicht versperrt ist. Blue Danube Robotics, Halle 17, Stand D10

 

Feuerraumkamera

Messungen im industriellen Umfeld stellen die eingesetzte Technik vor Herausforderungen. Bei der Glasschmelze oder in Zement-Drehrohröfen zum Beispiel muss die Messtechnik nicht nur extrem hohen Umgebungstemperaturen standhalten, sondern auch in besonders schmal-bandigen, für den jeweiligen Prozess optimierten Spektralbereichen arbeiten. Die Feuerraumkamera PYROINC 768N ist speziell auf Anwendungen in Feuerräumen ausgerichtet. Die mit einem Saphir-Schutzfenster ausgestattete Kamera arbeitet im nahen Infrarotbereich bei Wellenlängen um 1 µm mit einem Messbereich von 600 bis 1 800 Grad Celsius. Der Hitzeschutz erfolgt durch einen wassergekühlten Edelstahl-Sondenkühlmantel. Um die so geschützte Kamera direkt durch eine Öffnung in der Brennraumwandung einführen zu können, wurde die IR-Strahlungseintrittsöffnung besonders klein gehalten und mit einer patentierten Luftspülung versehen. Eine zusätzliche automatische Rückzugsvorrichtung sorgt dafür, dass das System den hohen Temperaturen und speziellen Bedingungen im industriellen Dauereinsatz jahrelang standhält. Wozu braucht man das?

Bei der Glasschmelze oder in Zement-Drehrohröfen zum Beispiel muss die Messtechnik nicht nur den extrem hohen Umgebungstemperaturen standhalten, sondern auch in besonders schmal-bandigen, für den jeweiligen Prozess optimierten Spektralbereichen arbeiten. DIAS Infrared, Halle 17, Stand F63

 

Low-Stress-Robotics

Fünf Minuten soll der Roboter TM5 benötigen, um eine neue visuelle Pick & Place-Aufgabe zu erlernen. Dank der Kombination eines intelligenten Vision-Systems mit manuellen Leitfunktionen, sollen auch Nutzer ohne Erfahrung in der Roboter-Programmierung innerhalb von fünf Minuten eine visuelle Pick & Place-Aufgabe einstellen können. Wozu braucht man das?

Weil der Roboter mit einem eingebauten Vision-System ausgestattet ist, das Hardware und Software integriert, kann der Anwender diese nicht ganz einfache Integration der Sehkomponenten selbst durchführen. Der TM5 soll der weltweit erste Industrieroboter sein, der den Befehlen des Smartphones seines Anwenders gehorchen kann. Eine simple App-Oberfläche sorgt dafür, den Roboter mit dem vollen Umfang der Industrieroboter-Funktionen programmieren zu können. Techman Robot, Halle 17, Stand D32

 

3DEXPERIENCE_Plattform

Die vierte industrielle Revolution gestaltet sich in der Praxis oft problematisch. Einige Industrie-4.0-Initiativen bleiben bereits in der Startphase auf der Strecke. Nach einer Studie des Markt-forschungsunternehmens IDC steigt zwar die Anzahl der Pilotprojekte, doch die Zahl der umgesetzten Initiativen stagniert. Nur fünf Prozent der befragten Industrieunternehmen sollen derzeit über eine zentrale Datenplattform verfügen, in der alle Abteilungen entlang der Wertschöpfungskette vernetzt sind. Die 3DEXPERIENCE-Plattform demonstriert wie durchgängig integrierte und digital unterstützte Wertschöpfung aussehen kann. Anhand 3-D-Technologien - einschließlich Konstruktion, Simulation und Augmented Reality - lässt sich visuell und virtuell verfolgen, wie am Beispiel des Verpackungsherstellers WestRock die komplette Wertschöpfung "end-to-end" digital zusammengeführt wird. Wozu braucht man das?

"Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen: Bis 2019 werden weltweit drei Viertel der Industrieunternehmen ihre Wertschöpfungskette digital transformiert haben und dadurch erhebliche Produktivitätsgewinne erzielen. Wer sich nicht rechtzeitig rüstet, wird abgehängt," sagt Andreas Barth, Managing Director EuroCentral von Dassault Systèmes. Dassault Systèmes Deutschland, Halle 6, Stand K30

 

Offene Steuerungsplattform

Etablierte und spezialisierte Software-Tools haben bei parallelen Entwicklungsprozessen "Verständigungsprobleme". Eine offene Steuerungsplattform auf Basis der PLCnext Technology soll Abhilfe schaffen. Wozu braucht man das?

Reduzierte Entwicklungszeiten und schnellere Anpassung der Produktionsprozesse erfordern beschleunigte Automatisierungslösungen. Diese erfordern das parallele Arbeiten mehrerer Entwickler an einer Gesamtlösung. Die Umstellung unterschiedlicher bewährter Programmier-Tools auf ein einheitliches Programm für alle Programmiersprachen ist aufwändig, teuer und birgt Nachteile für den Arbeitsablauf der jeweiligen Programmierer. Die offene Steuerungsplattform ermöglicht das parallele Programmieren auf Basis etablierter Software-Tools, wie Visual Studio, Eclipse, Matlab Simulink und PC Worx, sowie die frei wählbare Verknüpfung von deren erstelltem Programmcode. Mit der PLCnext Technology lassen sich somit beispielsweise Funktionen nach IEC 61131-3 mit Routinen von C/C++, C# oder Matlab Simulink kombinieren. Auf diese Weise soll auch die Einbindung von Software aus der Open Source Community in das Automatisierungssystem möglich sein. Phoenix Contact, Halle 9, Stand F40

 

Offene Cloud-Plattform

Die skalierbare Cloud-Plattform MindSphere ist als offenes Betriebssystem für das Internet der Dinge (IoT)konzipiert. MindSphere soll ermöglichen, die Leistungsfähigkeit von Anlagen durch das Erfassen und die Analyse großer Mengen von Produktionsdaten zu verbessern. Wozu braucht man das?

Vorausschauende Wartung, Energiedaten-Management oder Ressourcenoptimierung sind nur einige Beispiele. MindSphere soll innerhalb kürzester Zeit einsetzbar sein und eine Entwicklungsumgebung generieren, in der Anwender eigene Applikationen und Services integrieren können. Maschinenbauer soll dank MindSphere beispielsweise dadurch profitieren, dass sie die Service-Effizienz steigern und zugleich Gewährleistungsaufwendungen senken können und Unterstützung bei der Umsetzung neuer Geschäftsmodelle erhalten. Zudem soll auch eine bessere Produktentwicklung durch eine Feedbackschleife zum Bereich R&D möglich werden. Anlagenbetreiber sollen mit Hilfe von MindSphere erhöhte Betriebszeiten und eine optimale Verfügbarkeit der Betriebsmittel erreichen inkl. einer effizienteren Wartung. App-Entwickler sollen durch offene Programmierschnittstellen und eine skalierbare Entwicklungsumgebung Applikationen schneller stellen können. Siemens Industry Software, Halle 6, Stand K17

 

Sicherer Dämpfer

Dämpfungstechnik sorgt dafür, dass Maschinen schneller, leiser, langlebiger, leichter, preiswerter und somit wettbewerbsfähiger und profitabler arbeiten. Und sicherer. Wozu braucht man das? Besonders zerstörerische Kräfte von bewegten Massen werden durch Dämpfer sicher verzögert oder im Notfall abgebremst. Dabei fallen Sicherheitsstoßdämpfer, Strukturdämpfer und Klemmelemente sehr verschieden aus, weil einzelne Sicherheitskomponenten für bestimmte Einsatz- und Schutzzwecke konstruiert werden. Im Not-Stopp-Einsatz kommt dieser konstruktive Aufwand zum Tragen. ACE Stoßdämpfer, Halle 16, Stand F07

 

Gewitterluft
Die sich in Gewitterblitzen entladende Hochspannung spaltet Sauerstoffmoleküle in positiv und negativ geladene Ionen (bipolare Ionisation). Die hoch reaktiven Teilchen sind in der Lage, organische Molekülketten wie Keime, Schimmelpilze und Bakterien aufzubrechen und unschädlich zu machen. Wozu braucht man das?

Das Prinzip der bipolaren Ionisation in bioclimatic Systemen reinigt die Luft in Flughäfen, Krankenhäusern, Büro- und Veranstaltungsgebäuden oder auch in der Lebensmittelbranche. Die Raumluft wird frisch und geruchsneutral, Bakterien, Keime und Schimmelpilzen reduzieren sich und bei Pollenallergien soll die Inaktivierung von Schadstoffen zu einer nachhaltigen Abschwächung der Symptome führen. Die Systeme lassen sich auch in bestehende Klima- und Lüftungsanlagen einbauen und verursachen keinen Druckverlust, wodurch sie energiesparend arbeiten. Außerdem sollen sie komplett ohne Chemie und Duftstoffe auskommen. Jährliche Sichtkontrollen und das Reinigen der Röhren lassen sich vom Anwender selbst durchführen. bioclimatic, Halle 2, Stand A23, Partner bei EZN

TICKETS gibt es hier http://www.hannovermesse.de/de/tickets/

 

 

VON Stefanie Gaffron, Fotos: Copyright Deutsche Messe AG 2017 

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