Niedersächsischer Integrationspreis 2017

29. August 2017

Übergabe Niedersächsischer Integrationspreise 2017 an ZUKUNFTINC. : v.li. Nariman Reinke, Fritz Kelle (VSM AG), Ministerpräsident Stephan Weil, Doris Schröder-Köpf, Foto: Philipp von Ditfurth 

Das ZUKUNFTINC.-Projekt „Fit für die Ausbildung“ gehört zu den Preisträgern des Niedersächsischen Integrationspreises 2017. Der Niedersächsische Integrationspreis wird zum achten Mal vergeben und steht unter dem Motto „Angekommen. Ausbildung in Niedersachsen“. Insgesamt gibt es vier Preisträger/innen und einen Sonderpreis. Der Wettbewerb richtet sich an Initiativen, Vereine oder Institutionen, Unternehmen, Betriebe und Kammern, die Geflüchtete und andere Zugewanderte in Niedersachsen in Ausbildung bringen und dadurch zu deren Integration in den Arbeitsmarkt beitragen. 

Am Dienstag, 29. August 2017, wurden die Preisträgerinnen und Preisträger in einem Festakt im Alten Rathaus in Hannover ausgezeichnet. Den Preis überreichten Ministerpräsident Stephan Weil sowie Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsens. Die Laudatio hielt Nariman Reinke, Mitglied der Kommission für Migration und Teilhabe des Niedersächsischen Landtags und Vorstandsvorsitzende Deutscher.Soldat. e.V.

Landesbeauftragte und Jury, bestehend aus der Künstlerin Sabina Kaluza, Dr. Volker Müller (Unternehmerverbände Niedersachsen e.V.), Nariman Reinke, Hartmut Tölle (DGB Niedersachsen) und Bischof Norbert Trelle, trafen in diesem Jahr die Auswahl aus über 90 eingegangenen Bewerbungen.

Preisträgerinnen und Preisträger, die unter diesen engagierten Unternehmen, Initiativen und Vereinen ausgewählt wurden, sind herausragend und stehen zugleich stellvertretend für andere Engagierte. Die Jury hat sich für insgesamt vier Unternehmen bzw. Initiativen entschieden und wie bereits in der Vergangenheit, auch in diesem Jahr einen Sonderpreis vergeben.

Was macht "Fit für die Ausbildung"?

Die Unternehmen Bahlsen, Hüttenes Albertus, JÄGER Gummi und Kunststoff//Artemis, KIND, VSM AG, Sennheiser electronic und WAGNER Group engagieren sich in dem Projekt. Projektziel ist, Geflüchtete in technische und kaufmännische Ausbildungsberufe zubringen. Dabei werden die Marktführer aus der Region Hannover von den Projektpartnern Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) und der Region Hannover, Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, unterstützt.

"Fit für die Ausbildung" schafft langfristige berufliche Perspektiven für benachteiligte junge Menschen.  Für jeden Ausbildungsberuf sind ausreichende deutsche Sprachkenntnisse dringend erforderlich. Deshalb wurden mit der Aufnahme von Geflüchteten in den Teilnehmerkreis des Projekts "Fit für die Ausbildung", intensiver Deutschunterricht und interkulturelles Training ergänzt. Damit junge Menschen „fit für die Ausbildung“ sind, ist der Berufsausbildung ein Praktikum vorangestellt. Während der Gesamtlaufzeit werden die Teilnehmer durch Sozialpädagogen des BNW begleitet.

 

 

Foto: v.li. Alexander Walter (JÄGER/Artemis), Claudia Köhler (BNW), Fritz Kelle (VSM AG)  

 

 

Das ZUKUNFTINC.-Team nach der Preisverleihung im Alten Rathaus: Ausbilder/innen und Personalverantwortliche der Unternehmen JÄGER Gummi und Kunstoff//Artemis, Sennheiser electronic, VSM AG, WAGNER Group, Torsten Wagner (GF WAGNER Group), Projektteilnehmer sowie Projektpartner BNW mit Laudatoren.  

 

In kurzen Videos stellt die Niedersächsische Staatskanzlei alle Preisträger vor. Hier geht es zu den bewegten Bildern: https://www.fluechtlinge.niedersachsen.de/startseite/initiativen_integration/niedersaechsischer-integrationspreis-2017-157103.html

Warum unterstützt ZUKUNFTINC. Geflüchtete?

„Neben der sozialen Verantwortung, der sich alle ZUKUNFTINC.-Mitglieder stellen, gehen die Bewerberzahlen auf Ausbildungsplätze zurück", sagt Fritz Kelle, Vorsitzender ZUKUNFTINC. e.V. und Personalverantwortlicher VSM AG. Langfristig könne auch das Potenzial der Geflüchteten dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Die Projektpartner erleben eine Lernkurve in alle Richtungen. "Wir lernen jeden Tag dazu und stehen sehr gerne jedem Unternehmen, dass geflüchtete Menschen mit einer Berufsausbildung unterstützen möchte, zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung," sagt Alexander Walter, Personalleiter JÄGER. Die berufliche Integration junger Geflüchteter ist eine Herausforderung.

Warum unterstützen die Projektpartner BNW und Region Hannover "Fit für die Ausbildung"?

„Vor dem Hintergrund interkultureller Unterschiede hat sich eine sozialpädagogische Begleitung der Auszubildenden als außerordentlich wichtig erwiesen. Mithilfe der gezielten Unterstützung können sie sich gut und schnell in das Gefüge der Betriebe und deren jeweilige Unternehmenskultur einfinden", sagt Claudia Köhler, BNW-Projektleiterin.

„Die hohe Motivation der Teilnehmer stimmt mich ebenso zuversichtlich, wie die Offenheit und Bereitschaft vieler Betriebe, diesen jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten", sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. 

Was macht das Bündnis "Niedersachsen packt an"?

In Niedersachsen engagieren sich sehr viele Menschen, um die Integration von Geflüchteten zu ermöglichen. Neben Unternehmen gibt es zahlreiche Organisationen, Verbände, Vereine und Unterstützergruppen, die in Niedersachsen "anpacken".

Mehr Informationen darüber: https://www.niedersachsen-packt-an.de/aktuelles/2017/07/03/niedersaechsischer-integrationspreis-2017-bekannt-gegeben/

 

Text: Stefanie Gaffron, Fotos: Heidrich/Mehlbauer/Stein/von Ditfurth

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